Fotografie

Corona hat für die Fotografin Frauke Bergemann die Ruhe und Gelassenheit gebracht, um ihre Fotokunst neu zu überdenken. Beim Durchforsten des Archivs ist ihr aufgefallen, wie viele Ideen, oft nur als fotografische Skizzen angedeutet, darin versteckt sind. Jetzt sind Kataloge zu den Reisen nach Paris und in die USA entstanden. Letzterer dokumentiert die Stadt Omaha/Nebraska, die Bergemann während ihrer Aufenthalte anlässlich verschiedener Ausstellungen fotografierte.

Außerdem wird die große Berlinserie, die in den Jahren 1999-2005 entstand, in ein aktualisiertes Konzept verpackt und als „Gewaschene Stadt“, bezogen auf ihre Veränderungen, als Collagen neu entwickelt. Der private Lockdown hat auch zwei gänzlich neue Serien hervorgebracht. Diese abstrakten Arbeiten greifen auf die Technik des Photogramms in digitaler Form zurück.