Malerei „Flora“

Gabriela Schenke arbeitet bewusst figurativ und bedient sich der Technik der klassischen Ölmalerei. Sie präsentiert verschiedene Blumenstücke im Rundformat. Die Tondos zeigen Pflanzen in ihrer Blütezeit und gleichzeitig sind sie als Schnittblumen ein Sinnbild für das unausweichliche Vergehen. Die übergroß und teilweise in absurden Zusammenstellungen dargestellten Pflanzen wirken intensiv durch die hyperrealistische Malweise und die sichtbaren Spuren des Malprozesses.

Eine besondere Rolle kommt der Behandlung des Bildgrundes zu, der entweder pastos ausgeführt ist, als Goldgrund oder durch die transparente Überlagerung von Farbschichten.