Collagenmalerei

Mareike Felsch verbindet in ihrer Collagenmalerei auf spielerische und humorvolle Art verschiedene Lebensräume mit skurrilen Bewohnern. Scheinbare Gegensätze gehen eine friedliche Koexistenz ein. Ihr Stil hat Anklänge von Pop Art und Surrealismus. Er bewegt sich mit seiner ironisierenden Wirkung selbstbewusst auf dem schmalen Grad zwischen Kitsch und Kunst.


Aktuell ist eine kleine Serie mit Fotografien entstanden: badende und sich sonnende Schönheiten aus den 1920er Jahren. Es wird offensichtlich, wie sehr Schönheitsideale sich doch im Laufe der Zeit wandeln können, nichts hat absolute Gültigkeit, alles kann schön sein. Zudem ist die Leichtigkeit des Themas für die Künstlerin in diesem Sommer genau das Richtige. Mareike Felsch war es schon immer ein starkes Bedürfnis etwas Schönes zu erschaffen und weiter-zugeben, als Gegenpol und wohltuende Auszeit von der realen Welt.


Anfangs arbeitete sie hauptsächlich mit Servietten und Acryl, jetzt stehen Frottage, Monotypie und vor allem historische Illustrationen und Fotografien im Mittelpunkt. Mit Acryl, Öl, Tinten und Farbpigmenten werden die einzelnen Fragmente zu einer Komposition mit starker Räumlichkeit verbunden.